Gruppenreisen in die Türkei


Anatolien-Rundreise

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8 Tage / 7 Nächte

Istanbul – Ankara – Hattuscha – Kapadokien – Konya – Pamukkale – Kuşadası – Ephesus - Pergamon – Güre – Troja - Istanbul

1. Tag

Samstag

Ankunft in Istanbul. Transfer in Hotel und Einchecken. Freizeit. Je nach Wunsch unserer Gäste können Sondertouren veranstaltet werden. 

2. Tag

Sonntag 

Vormittags Sightseeing in Istanbul 

Byzanz. Konstantinopel. Istanbul... Groß. Prachtvoll. Geheimnisvoll. Dort wo Asien und Europa sich berühren, liegt diese Metropole, ein Schmelztiegel der Kulturen, Heimat dreier großer Zivilisationen, mit einer Jahrtausende alten bewegten Geschichte. Über die Epochen der Geschichte waren hier verschiedene Kulturen zuhause, und über die Jahrhunderte hat diese Weltstadt ihren kosmopolitischen und von Toleranz geprägten Charakter stets bewahrt.

Sultanahmet – Altstadt – Jenes Viertel Istanbuls, in dem die wichtigsten historischen Stätten zu finden sind: Platz des Hippodroms, Sultanspalast Topkapı-Serail, Blaue Moschee (Sultanahmet), die unterirdische Zisterne. Der heute als Sultanahmet-Platz bekannte Platz vor der Blauen Moschee war zu Zeiten Roms Schauplatz von Gladiatorenkämpfen und Wagenrennen und als Hippodrom bekannt. Zur osmanischen Zeit wurden auf diesem Platz prachtvolle Hochzeitsrituale sowie wie in alter Zeit, verschiedene Feste und Zeremonien durchgeführt.

Unterirdische Zisterne – eine aus byzantinischer Zeit stammende und unter dem Kaiser Justinian I. erbauter und bis heute erhaltener unterirdischer Wasserspeicher. Beim Bau dieser Zisterne wurden Hunderte von steinernen Säulen verwendet, die heidnischen Tempelbauten entnommen wurden. Die Zisterne wurde zum Zweck der Trinkwasserversorgung für den Kaiserpalast und die Palastgebäude für den Fall einer lang andauernden Belagerung errichtet.

Blaue Moschee - diese eigentlich nach ihrem Stifter, dem osmanischen Sultan Ahmed I. benannte Moschee, ist heute eines der Wahrzeichen Istanbuls. Den im Westen bekannte Name „Blaue Moschee“ leitet sich von den zahlreichen im Inneren des Gotteshauses verwendeten blauen Fayencen und Verzierungen ab.

Sultanspalast Topkapı Serail - dieser Palast war über vierhundert Jahre Zentrum der Macht im Osmanischen Reich und offizielle Residenz der osmanischen Sultane. 24 Sultane aus dem Hause Osman haben von hier aus das sich über drei Kontinente erstreckende Reich regiert. Der Palast war Zeuge von großartigen Plänen und hinterlistigen Intrigen. Im Museum des Palastes ist sind die wertvollsten Schätze aus der Schatzkammer des Sultans ausgestellt: Waffen und Edelsteine, Kostüme und Porzellangegenstände, seltene Kalligrafien und religiöse Sakramente. 

Nach einer etwa vierstündigen komfortablen Busfahrt Ankunft in der Hauptstadt Ankara. Nach dem Abendessen und der Unterbringung im Hotel wird den Gästen das pulsierende Nachtleben der Stadt Ankara und ein Spaziergang im zentralen Gençlik Park ermöglicht.

3. Tag

Montag

Die Tour beginnt an der Festung von Ankara, die sich über die Stadt erhebt. 

Von den Aussichtsplattformen der Festung aus bietet sich dem Betrachter ein atemberaubendes Panorama der Stadt. Eines der wichtigsten Historischen Museen der Stadt, das Museum für Anatolische Völkerkunde, stellt erlesene Sammlungen aus, die von den vielen Zivilisationen zeugen, die Anatolien hervorgebracht hat. Die Darstellungen unterschiedlicher Epochen anatolischen Lebens ermutigen den Betrachter dazu, sich eingehender mit der Vergangenheit zu beschäftigen.

Ankara steht wie keine andere Stadt in der Türkei in einer engen Beziehung zu der legendären und ebenso historischen Persönlichkeit Mustafa Kemal Atatürks, der die moderne Türkei begründet hat und ihr erster Staatspräsident war. Am Atatürk-Mausoleum, das täglich für Besucher geöffnet ist, kann man die Wachablösungszeremonie der Ehrengarde, die das Grabmal des Staatsmannes bewachen, beobachten. 

Von hier aus ist es nur eine kurze Autoreise, um eine der ältesten und bedeutendsten anatolischen Kulturen, die der Hethiter, kennenzulernen. Wir setzen unsere Reise zu den Überresten der einstigen hethitischen Hauptstadt, Hattuscha, fort. Hattuscha wurde 1986 in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen. Bei einem Besuch der überaus großen Ausgrabungsstätte von Hattuscha können Sie die Überreste des großen Tempels und des Löwentors besichtigen und im weiteren Verlauf Felsenreliefs mit Inschriften bewundern, die Teil einer offenen Tempelanlage waren, und gleichzeitig die frische Bergluft genießen. 

Letzte Station unserer Reise: Kappadokien. Durch seine ganz besondere geologische Beschaffenheit und klimatischen Bedingungen bietet Kappadokien ein weltweit einzigartiges natürliches Erscheinungsbild. Über Jahrtausende durch die Natur geschaffene Formationen wurden von Menschenhand mit Kraft und Leidenschaft an die Bedürfnisse der Bewohner angepasst. Im Verlauf der Geschichte entwickelten sich aus einzelnen aus dem Fels geschlagenen Höhlen ganze unterirdische Städte, die den Menschen Schutz und Zuflucht boten.

Bevor es zum Einchecken und Abendessen zum Hotel weiter geht, besteht die Möglichkeit eine Karawanserei aus dem 13. Jahrhundert zu besuchen und die tanzenden Derwische zu des Sufi-Ordens Rumis zu bewundern. 

4. Tag

Dienstag

Wer wünscht, kann den Tag noch vor Sonnenaufgang mit einer Ballonfahrt beginnen.  Mit der aufgehenden Sonne steigen gleichzeitig Hunderte von bunten Heißluftballons in den kappadokischen Himmel auf. Aus dem Ballonkorb hat man einen atemberaubende Blick auf die unvergleichliche Schönheit der Region, die Feenkamine und die natürlichen Felsformationen, die im Licht der Morgensonne ihre Schatten werfen. 

Das Freilichtmuseum Göreme und die unterirdische Stadt Kaymaklı sind Ausflugsziele für all jene, die einen Sinn für das Außergewöhnliche haben und sich nicht vor körperlicher Anstrengung scheuen. Die ersten in den Fels getriebenen Klöster, Kirchen und Kapellen sind in der Region um Göreme im 9. Jahrhundert n. Chr. entstanden. Kaymaklı ist weltweit die größte bekannte unterirdische Stadt. Noch immer kann man nicht genau sagen, wie viele Stockwerke diese einst in die Tiefe gereicht hat. Heute sind 4 Stockwerke erschlossen und für Besucher geöffnet. Man geht davon aus, dass hier einst mehrere tausend Menschen gleichzeitig lebten. In dem kleinen Ort Avanos können Sie eine Tonmanufaktur besuchen und an der Töpferscheibe Ihr Können ausprobieren. Die nächste Station unserer Reise ist Konya.

5. Tag

Mittwoch

Konya – Zentrum des Sufismus, Zuflucht der Prediger, Dichter und Philosophen. Der Mevlevi-Orden wurde durch den großen Denker, Dichter und Philosophen Dschalal ad-Din ar-Rumi, der im Volksmund kurz „Mevlana“ (unser Meister) bezeichnet wird, gegründet. Der Stellenwert Mevlanas in der klassischen orientalischen Literatur ist mit dem Stellenwert Goethes in der deutschen Literatur zu vergleichen.

Nach einer etwas längeren Fahrt nach Pamukkale erhalten Sie die ausgiebige Gelegenheit sich im Thermalbad ihres Hotels zu erholen. 

6. Tag 

Donnerstag

Pamukkale - zu Deutsch: die Watteburg, mutet an wie ein Märchenschloss. Durch Ablagerungen mineralienreicher Thermalquellen sind diese Formationen entstanden, die heute das Wahrzeichen der Stadt sind. In einem Zeitraum von mehreren tausend Jahren haben sich so Travertin-Terrassen gebildet, die weltweit einzigartig sind. Pamukkale ist in die Liste des Welterbes der UNESCO aufgenommen worden. Wenn Sie wünschen, können Sie das weltberühmte „Bad Kleopatras“ besuchen.

Hierapolis - die „heilige Stadt“ lautet der antike Name der Pamukkales, als es noch Teil des Königreiches Pergamon war. Obwohl die antike Siedlung durch Erdbeben zerstört wurde, geben die Überreste immer noch auf die Pracht und den Reichtum von einst Aufschluss. 

Wir reisen weiter in das nahegelegene Selçuk, wo wir uns in einer ganz anderen Epoche (Frühzeit des Christentums) wiederfinden. In den Kreisgrenzen der Stadt Selçuk befindet sich das Haus, in dem dem christlichen Glauben zufolge die Heilige Mutter Maria die letzten Jahre ihres Lebens bis zu ihrem Tode verbracht hat. Von dem Berg Koressos (heute Bülbül Dağı), auf dem sich die Marienkirche befindet, hat man einen sagenhaften Ausblick auf das Ägäische Meer und die Ruinenstätte der antiken Stadt Ephesus.

Bevor wir uns in den nahegelegenen Ferienort Kuşadası begeben, um das Abendessen einzunehmen und im Hotel einzukehren, haben wir noch die Möglichkeit eines Spaziergang am Ufer des Ägäischen Meeres wo wir die frische Meeresluft genießen können. 

7. Tag

Freitag

Ephesus ist eine an der Ägäischen Küste gegründete antike Stadt, in der sich einst der Artemis-Tempel, eines der Sieben Weltwunder der Antike, befand. Heute ist Ephesus ein großes archäologisches Freilichtmuseum. Unsere Reise zu den historischen Stätten setzen wir nach Ephesus in Bergama, dem einstigen Pergamon, Hauptstadt des gleichnamigen Königreichs, fort. 

In der antiken Stadt Pergamon stand einst nördlich des Athene-Tempels die legendäre Bibliothek mit ihren vier Lesesälen. Dabei handelte es sich zu hellenischer Zeit um eine der zwei größten Bibliotheken der Welt. Es ist bekannt, dass die Bibliothek zu ihrer Blütezeit zweihunderttausend Bücher umfasste, die auf Pergamentpapier geschrieben waren, das hier erfunden wurde. Südlich des Athene-Tempels befand sich auf einem Plateau der Zeus-Altar. Ein Besuch der Akropolis von Pergamon wird bei Ihnen bleibende Erinnerungen hinterlassen.

Überreste einstiger Prachtbauten der Antike: Zeus-Altar, Athene-Tempel, Kaiser-Trajan-Tempel und das bis heute perfekt erhaltene antike Amphitheater garantieren unvergessliche Eindrücke. Das Thermalbad des Hotels in Güre, wo wir am Ende dieses Tages einkehren werden, ist für die Gäste eine erfreuliche Annehmlichkeit. Nach einem geschichtsträchtigen und anstrengenden Tag haben Sie so die Möglichkeit, sich in den Thermalquellen zu regenerieren und zu erholen. 

8. Tag

Samstag

Die Stadt Güre liegt am Fuße des Berges Ida (heute Kazdağı). Schon Homer erwähnt diesen Berg mehrfach in der Ilias, unter anderem mit den Worten „... quelliger Nährer des Wildes“. Unsere Weiterreise zum sagenumwobenen Troja führt uns entlang der Hänge des Ida. Der Sage zufolge fand die berühmte Kür der Schönsten unter den Göttinnen Hera, Aphrodite und Athena durch den Jüngling Paris auf diesem Berg statt. Auch Göttervater Zeus ist der griechischen Mythologie zufolge auf diesem Berg geboren. Von hier aus sollen die Götter den Krieg um Troja beobachtet haben und hier soll sich Aphrodite das erste Mal verliebt haben.

Troja - eine in der Antike für ihre einzigartige Pracht und ihren Reichtum bekannte Stadt mit einer ebenso glorreichen wie tragischen Geschichte. In ihren Überresten ist das Geheimnis großer Leidenschaft, außerordentlichen Mutes, Stärke und Schönheit begraben. Hier haben Helena von Troja, Odysseus, Achilles und Hektor gelebt und gekämpft.

Auf unserer Rückreise nach Istanbul durch die Dardanellen (Meeresenge von Çanakkale) bietet uns die Landschaft besonders schöne Eindrücke und wir erhalten die Gelegenheit, den Reiz und die Schönheit Anatoliens noch einmal Revue passieren zu lassen.

 

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